Die globale Versicherungsbranche steht im Zentrum der Weltwirtschaft, sichert Vermögenswerte in Billionenhöhe und gibt Millionen von Menschen täglich Sicherheit.
Wenn eine Katastrophe eintritt, sind die Versicherer das Sicherheitsnetz, das Familien, Unternehmen und Gemeinden bei der Erholung hilft. Doch Größe bedeutet auch Druck. Die Versicherer sind mit steigenden Katastrophenschäden, Klimaschwankungen, sich ändernden Vorschriften und Kunden konfrontiert, die heute die Art von sofortigem Service erwarten, die sie von Online-Händlern und Mitfahr-Apps erhalten.
An der Front stehen die Schadenteams unter Druck. Das Volumen steigt, die Schadenfälle werden komplexer, und die erfahrenen Schadenregulierer sind überfordert.
Versicherungsnehmer wollen Antworten innerhalb von Stunden, nicht Wochen. Und sie wollen bei jedem Schritt genau sehen, was mit ihrem Anspruch geschieht.
Allzu oft scheint der Prozess jedoch noch in der Vergangenheit festzustecken: verzögerte Besuche vor Ort, statische Fotos, die nur einen Teil der Geschichte erzählen, und endloses Hin und Her, das die Kunden frustriert und die Schadenteams ineffizient macht.
Aber die besten Versicherer passen sich bereits an. Sie setzen auf Technologie, insbesondere auf visuelle Tools und KI-gestützte Unterstützung, um schneller voranzukommen, Kosten zu senken und das Vertrauen wiederherzustellen. Mit Live-Video, Automatisierung und besseren Daten beweisen sie, dass Geschwindigkeit und Genauigkeit nicht auf Kosten der Kundenbetreuung gehen müssen.
Wo das derzeitige Schadenersatzverfahren versagt
Stellen Sie sich Folgendes vor: Ihr Auto wird von Hagel getroffen.
Sie melden einen Schaden an und erwarten schnelle Hilfe, aber stattdessen sollen Sie eine Woche auf einen Sachverständigen warten. Als dieser endlich eintrifft, werden bei der Inspektion wichtige Details übersehen, was einen weiteren Besuch, mehr Wartezeit und mehr Stress bedeutet.
Oder stellen Sie sich vor, dass nach einem Rohrbruch Wasser durch die Decke strömt.
Der Versicherer muss schnell handeln, um weitere Schäden zu verhindern, aber bis ein Ortstermin vereinbart ist, hat sich der Schaden verschlimmert, die Kosten sind gestiegen, und die Frustration ist groß.
Wenn der visuelle Fernsupport einspringt
Stellen Sie sich nun eine Alternative vor.
Fallbeispiel 1 - Kfz-Schäden
Ein großer europäischer Versicherer führte Live-Videoprüfungen für wetterbedingte Fahrzeugschäden ein, und die Ergebnisse waren augenöffnend. Anstatt eine Begutachtung vor Ort zu planen, erhielten die Kunden innerhalb weniger Stunden nach dem ersten Kontakt einen sicheren Link auf ihr Telefon. Unter der Leitung eines Schadenspezialisten zeigten sie den Schaden in Echtzeit.
Das Ergebnis: Die Durchlaufzeiten sanken von durchschnittlich fünf Tagen auf weniger als 24 Stunden, und die Kundenzufriedenheit stieg um mehr als 20 %.
Fallbeispiel 2 - Sachschäden
Ein großer Hausversicherer nutzte die visuelle Fernunterstützung zur Beurteilung von Wasserschäden sowohl in städtischen als auch in ländlichen Gebieten. In einem Fall wurde ein Kunde mit einem durch einen Sturm beschädigten Dach innerhalb von 90 Minuten nach Meldung des Schadens mit einem Sachverständigen verbunden. Der Sachverständige bestätigte den Schaden, genehmigte vorläufige Reparaturen und leitete die Regulierung ein - alles in einem einzigen Anruf.
Das Ergebnis: keine weiteren Schäden, keine zusätzlichen Besuche und ein zufriedener Kunde.
Warum dies für Versicherer von Bedeutung ist
Jeder Versicherer muss die steigenden Kundenerwartungen, die gesetzlichen Anforderungen und die Realitäten großer, verteilter Schadenteams unter einen Hut bringen. Die visuelle Fernunterstützung bietet eine skalierbare, standardisierte Möglichkeit, Geschwindigkeit, Transparenz und Genauigkeit zu gewährleisten, ohne dass zusätzliche Mitarbeiter eingestellt werden müssen oder Reisekosten anfallen.
Es hilft den Versicherern:
- Verkürzen Sie die Bearbeitungszeit von Ansprüchen - Durch den visuellen Live-Nachweis entfallen tagelange Wartezeiten.
- Niedrigere Betriebskosten - Weniger Besuche vor Ort bedeuten weniger Reisen und schnellere Lösungen.
- Stärkung des Kundenvertrauens - Die Versicherungsnehmer sehen, dass ihr Antrag in Echtzeit geprüft wird, ohne dass sie wissen, was als nächstes kommt.
- Verbesserung der Nachhaltigkeitskennzahlen - Weniger Reisen bedeutet weniger Emissionen und unterstützt die ESG-Ziele.
Visuelle Reklamationsunterstützung in großem Maßstab
Visuelle Ansprüche sind nicht mehr nur ein Pilotprojekt. Sie werden schnell zur neuen Normalität.
Deloitte berichtet, dass während der Pandemie der Anteil virtueller Schäden bei einigen Unternehmen von einem einstelligen Prozentsatz auf bis zu 55 % angestiegen ist. Der Anteil der von Kunden eingereichten Fotos und Videos stieg von 61 % Anfang 2020 auf 68 % innerhalb weniger Monate. Was als Reaktion auf eine Krise begann, ist nun eine grundlegende Erwartung.
Auch die Versicherer setzen auf Automatisierung. Heute wickelt die KI branchenweit fast ein Drittel der Schadensfälle ab und verkürzt die durchschnittliche Bearbeitungszeit von mehr als einer Woche auf nur 36 Stunden.
In Verbindung mit visuellem Live-Support hilft die Automatisierung den Versicherern, in stressigen Momenten nicht nur schnell zu sein, sondern auch die menschliche Unterstützung zu bieten, die Versicherungsnehmer schätzen.
Der Business Case in Zahlen
Visuelle Schadenbearbeitungstools sind nicht nur praktisch, sondern liefern auch einen messbaren ROI. Remote- und KI-gestützte Schadenfälle können die Bearbeitungszeiten um bis zu 60 % verkürzen und die Kosten um etwa 30 % senken. Auch die Versicherungsnehmer sind mit an Bord: Fast drei Viertel geben an, dass sie digitale Kanäle und Remote-Schadenmanagement bevorzugen, wenn sie die Wahl haben.
Auch das unterstützende Ökosystem boomt. Der globale Markt für Versicherungsanalysen, der Dashboards und Prognosemodelle für Schadensfälle umfasst, wird bis 2033 voraussichtlich von heute 13 Milliarden US-Dollar auf fast 50 Milliarden US-Dollar anwachsen. Die Versicherer nutzen diese Tools bereits, um Risiken zu visualisieren, Betrug zu erkennen und Verluste schneller als je zuvor vorherzusehen.
Für die Verantwortlichen in der Schadenregulierung sind die Zahlen eindeutig: Die Tools sind ausgereift, die Akzeptanz nimmt zu, und die Kunden erwarten sie bereits. Die Frage ist nicht, ob Sie die visuelle Schadenunterstützung einführen sollten, sondern wie schnell Sie sie in großem Umfang einsetzen können.
Von der Vision zur Realität
Das ist keine Theorie. Es wird bereits praktiziert. Einige der größten Versicherer der Welt setzen visuelle Technologie ein, um lange bestehende Engpässe in der Schadenbearbeitung zu beseitigen.
SightCall VISION bietet diese Funktionen in einer sicheren, versicherungstauglichen Plattform. Sie lässt sich in bestehende Schadenmanagementsysteme integrieren, unterstützt hochwertige Live-Videos auf jedem Gerät und gewährleistet die Einhaltung von Datenschutz- und Sicherheitsstandards in den USA, Großbritannien und Europa.
Ganz gleich, ob es sich um einen Kfz-Schaden, einen Sachschaden oder eine komplexe Schadensbeurteilung handelt, VISION hilft den Sachverständigen, schneller, intelligenter und transparenterzu arbeiten.
Die Technologie ist bewährt. Die Ergebnisse sind messbar.